konzerte
 
     
BACH
KURZKONZERTE
MIT WERKEN VON J.S.BACH IN NICHT-ORIGINALER INSTRUMENTIERUNG


SAMSTAG, 5. NOVEMBER 2005
IM PAVILLON, 19.00 UHR
BENEDIKT DINKHAUSER, FAGOTT
J.S.BACH: 
PARTITA A-MOLL BWV 1013 FÜR FLÖTE


Benedikt Dinkhauser

Geb. 1978 in Innsbruck. Aufgewachsen in Wels.
Klavier- und Fagottunterricht (1993 bis 1995, bei R. Gitschthaler) an der LMS Wels.
1995 bis 2002 Studium am Wiener Konservatorium (Michael Werba), seit Ende 2001 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Stepan Turnovsky)

1997: Erster Preis beim Bundeswettbewerb Prima la Musica

Meisterkurse bei Richard Galler (Mozarteum Salzburg), Pascal Gallois (Conservatoire Paris) und Gustavo Nunez (Universität Stuttgart)
 
Ehem. Mitglied der Jungen Bläserphilharmonie Wien, der Jungen Philharmonie und des Wiener Jeunesse Orchesters, 1997 -1999 Mitglied des Attersee Institute Orchestra
 
Mitglied der Wiener Bläserphilharmonie (Leitung: Martin Gabriel), des Ensembles „qWIENtett“ (Bläserquintett aus Mitgliedern von 5 versch. Wiener Orchestern) sowie des „Ensemble Eis“ (Ensemble für zeitgenössische Musik)
 
Konzerte als Solist mit der Jungen Philharmonie und dem Ensemble InnStrumenti (mit Mozart: Fagottkonzert, Sinfonia Concertante)
 
seit dem 18ten Lebensjahr Substitut an der Wiener Staatsoper und den Wiener Philharmonikern

April 2001 - Juni 2002 Engagement im Bühnenorchester der Wiener Staatsoper,
seit September 2002 im Orchester der Wiener Staatsoper
Mitglied der Wiener Philharmoniker



FREITAG, 4. NOVEMBER 2005
IM PAVILLON, 19.00 UHR
ANDREJ SERKOW, AKKORDEON
J.S.BACH: 
FANTASIE UND FUGE G-MOLL BWV 542 FÜR ORGEL


Andrej Serkow 
geb. in Podbugskoje, Ukraine. Erster Akkordeonunterricht an der dortigen Musikschule, später an der Musikfachschule in Kirovograd. Danach Studium am Konservatorium in Odessa bei Prof.Wasslov, und seit Herbst 2000 an der Musikuniversität Linz bei Prof. Melichar. 2004 Diplom mit Auszeichnung.
Mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Konzerte in den verschiedensten Ländern Europas. Seit 2002 enge Zusammenarbeit mit dem Landestheater Linz sowie mit Orchestermitgliedern des Bruckner Orchesters Linz. Sein besonderes Interesse gilt der Neuen Musik und dem Jazz.



DONNERSTAG, 3. NOVEMBER 2005
IM PAVILLON, 19.00 UHR
TOBIAS STOSIEK, CELLO
J.S.BACH: 
SONATE NR 1 G-MOLL BWV 1001 FÜR VIOLINE SOLO


Tobias Stosiek 
 
Geboren in Schwerin. Cello-Unterricht in Görlitz, an der Spezialschule für Musik “Carl Maria von Weber” sowie an der Hochschule in Dresden. 1990 Beginn des Studiums an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Prof. Tobias Kühne). 1998 Diplom mit Auszeichnung sowie Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft.
 
Er war Stipendiat der Alban-Berg-Stiftung und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
 
Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen (u.a. bei P. Leisegang, A. Noras, D. Geringas, F. Helmerson und M. Rostropowitsch).

Zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben.
Festivalbeteiligungen (u.a. in Angoulême, Görlitz und Zagan)  
Zahlreiche Konzerte in Deutschland, Italien, Frankreich, Polen, Tschechien, Kroatien und Österreich (u.a. im Wiener Konzerthaus und im Musikverein), sowohl solistisch mit Orchester als auch sehr oft im Duo mit der Pianistin Natasa Veljkovic.
 
RF-aufnahmen beim ORF, Sender Dresden, DeutschlandRadio Berlin und MDR Kultur.
CD-Aufnahmen1995 bei Sony, 1997 bei Kalrec mit Werken von Dvorak, Schumann, Fauré, Kreisler, Vasks und Piazzolla. 1999 im Auftrag des Ministeriums für Kultur in Chile mit Kompositionen von Luis Saglie.
 
Seit März 2003 Professur an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Juror bei mehreren internationalen Wettbewerben (z.B. dem Int. Brahms-Wettbewerb in Pörtschach).
 
Tobias Stosiek spielt auf einem Violoncello von Don Nicola Amati (Bologna um 1700).



MITTWOCH, 2. NOVEMBER 2005
IM PAVILLON, 19.00 UHR
ZSÓFIA BOROS, GITARRE
J.S.BACH: 
SUITE G-MOLL BWV 995 FÜR LAUTE


Zsófia Boros 
Nationalität Ungarn, Geburtsort Prag

Studium
1994-98 Konservatorium für Musik in Bratislava/Slowakei bei Prof. Jozef Zsapka
1994-98 Bartók Béla Konservatorium für Musik in Budapest/Ungarn
1998 Matura mit Auszeichnung in beiden Konservatorien
1998-2004 Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien/Österreich bei Prof. Walter Würdinger
2004 Juni: Abschlussdiplom mit Auszeichnung/ Magistra Artium
2004 ab Oktober: Postgraduales Studium an der „Francisco Tárrega Gitarreakademie“ in
Pordenone/ Italien bei Paolo Pegoraro und Stefano Viola
 
Wettbewerbe
1995 1. Preis beim „North London Musical Festival“
2000 Aufnahme in die Yehudi Menuhin Organisation „Live Music Now“
2001 2. Preis beim „Concorso Internazionale Giovani Concertisti“, Rom
2002 2. Preis bei „Verdi Note“, Rom
2002 Sonderpreis beim „Forum Gitarre“, Wien
2005 1. Preis beim „Concorso Internazionale Val Tidone“, Italien
2005 1. Preis beim „Niccoló Paganini Wettbewerb“ in Parma/Italien mit ihrem Duo AgiLeo /Flöte-Daniela Lahner/
 
Stipendien
2001 Stipendiatin des „Herbert von Karajan Centrums“
2003 Stipendiatin der Stiftung „Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr“, Schweiz
2005 10 tägiges Arbeitsstipendium/ CD Vorbereitung auf Elba in „Casa Zia Lina“
 
Aufnahme
2005 CD „Evocación“ Duo AgiLeo  Flöte/ Gitarre, Südamerikanische Musik mit Daniela Lahner bei Preiserrecords



KONSERVE
MONTAG 7 NACH 7



MONTAG, 5. DEZEMBER 2005
JOSEF ADLMANNSEDER
"ALLA TURCA"



Josef Adlmannseder
ist Direktor des Wirtschaftskundlichen Realgymnasiums der Franziskanerinnen ("Schwesternschule") in Wels

 

MONTAG, 5. SEPTEMBER 2005
VINCENZO DI STEFANO
"CARLO MURATORI"



Vincenzo Di Stefano
stammt aus Rosoliono bei Syracusa / Sizilien, lebt und arbeitet in Sizilien

 


FESTIVAL UNLIMITED XIX
imPavillon

SONNTAG, 13. 11. 2005
IM PAVILLON, 13.00 UHR
ROVA SAXOPHONE QUARTET



SAMSTAG, 12. 11. 2005
IM PAVILLON, 13.00 UHR
JOHN SCHOTT

www.musicunlimited.at



waschaecht-auswärtsspiel
imPavillon

SAMSTAG, 18. JUNI. 2005
IM PAVILLON, ab 19.00 UHR
OLIVER HANGL
ON EAR_LIVE: IRRADIATION & PULL OUT BETTY

on ear ist ein projekt, das der medienkünstler oliver hangl (den manche noch aus phettbergs nette leit show kennen) seit einiger zeit betreibt. on ear ist  eine neue form des  konzerterlebens .die musik wird mittels funkkopfhörer an die zuhörerInnen gesendet (inkl. enscheidungsfreiheit für dieses oder jenes konzert) und ermöglicht ein genaues zuhören bei freier platzwahl im schönen park des pavillons. patricia engl aka irradiation ist seit 99 fixer bestandteil der heimischen electronic-szene. sie ist mitbetreiberin des umtriebigen "temp-records"- label und teil der freistädter backlab community. pull out betty ist mark vrecun, der gut und gerne als welser beatbastler- urgestein durchgeht. so in der art: autechre meets plaid meets drum n bass.





 

MUSIK ZUR KARWOCHE
2005

MITTWOCH, 23. 3. 2005
IM PAVILLON, 18.30 UHR
PETRA STUMP, BASSKLARINETTE
HEINZ-PETER LINSHALM, BASSKLARINETTE

BEAT FURRER: APOKLISIS

Zwei Bassklarinetten voneinander entfernt, ergänzen sich in überlappenden oder sukzessiven Ausschnitten zu einem imaginären Unisono aus den höchsten Regionen des Instrumentes in die tiefsten hinabstürzend. Apoklisis heisst Abweichung, die unweigerlich sich immer wieder ergebenden kleinen Interferenzen lassen einen sich verändernden Raum entstehen.

 


GRÜNDONNERSTAG, 24. 3. 2005
IM PAVILLON, 18.30 UHR
NINA PLANGG, SOPRAN
PETRA STUMP, KLARINETTE

   

JOHN CAGE: MUSIC FOR TWO

Ich glaube immer noch, dass der Sinn der Musik darin besteht, den Geist zu reinigen und zu beruhigen, damit er empfänglich wird für göttliche Einflüsse."
"Klänge sind nur Schaumblasen auf der Oberfläche der Stille. Sie platzen und sind nicht mehr." J. Cage

  


KARFREITAG, 25. 3. 2005
IM PAVILLON, 18.30 UHR
JUDITH LEHNER, SOPRAN UND KLARINETTE

MORTON FELDMAN: ONLY

only when flight shall soar not for its own sake only
up into heavens
lonely silence,
and be no more
merely the lightly profiling, proudly successful tool,
playmate of winds, beguiling time there, careless amd cool:
only when some pure wither outweighs boyish insistence
on the achieved machine
with who, has journed thither be, in that fading distance
all that his flight has been.
RILKE


JORGE SANCHEZ-CHIONG: THREE STUDIES OF A CRUCIFIXION

Jorge Sánchez-Chiong wurde 1969 in Caracas/Venezuela geboren (kubanisch-chinesischer Abstammung), und lebt seit 1988 als freischaffender Künstler in Wien. Dieses Werk wurde angeregt vom gleichnamigen Triptychon des Malers Francis Bacon, als Zeugnis von Angst und Kriegsgreuel mit Bacon’s zentralen Themen: deformierte Körper, schreiend aufgerissene Münder, das Kreuz, nicht als Symbol der Erlösung, sondern als Zeichen des Martyriums; der Mensch im Spannungsfeld von Gewalt und Verzweiflung, Aggression und Schmerz.

 


KARSAMSTAG, 26. 3. 2005
IM PAVILLON, 18.30 UHR
ANDREJ SERKOW, AKKORDEON


EDISON DENISOV: VON DER DÄMMERUNG ZUM LICHT

Denisov, als Nonkonformist in der poststalinistischen Ära ein politisch Verfolgter, hatte die Idee, typische Merkmale der russischen Zivilisation und des intellektuellen Reichtums des Westens zu einer Legierung zu verbinden