konzerte
 

KURZ-KONZERTE
7nach7


MITTWOCH, 2. 12. 2009
IM PAVILLON, 19.07 UHR
PIA PALME, SUBBASSBLOCKFLÖTE, ELEKTRONIK & IMPROVISATION

 


www.piapalme.at


DONNERSTAG, 3. 12. 2009
MARIENKIRCHE, 19.07 UHR
KLAUS LANG, ORGEL & IMPROVISATION

 


www.klang-mur.at

FREITAG, 4. 12. 2009
MARIENKIRCHE, 19.07 UHR
KLAUS LANG, ORGEL
PIA PALME, SUBBASSBLOCKFLÖTE, ELEKTRONIK

 



" ...and the organ is, after all, basically just a consort of recorders with delusions of grandeur." (Alan Wells, New Zealand)

An drei aufeinanderfolgenden Tagen legen Pia Palme und Klaus Lang eine gemeinsame Wegstrecke zurück und setzen ihr Projekt improvisierter Musik fort: Pia Palme spielt Subbassblockflöte und Elektronik solo im barocken Pavillon, am zweiten Tag spielt Klaus Lang solo die Orgel der Marienkirche, am dritten Tag spielen beide als Duo im Kirchenraum.

Im Wesentlichen erfolgt die Tonerzeugung bei einer Blockflöte und einer einzelnen Orgelpfeife gleich, auch wenn darüber hinaus jedes Instrument eine Fülle spezifischer Klangmöglichkeiten entfaltet, und sich die Formung und Verarbeitung des Klangmaterials unterscheidet. Die Elektronik erweitert die einzelne Subbassblockflöte als Aerofon zu einem raumgreifenden Klangkörper, der der Orgel als reizvoller Duopartner gegenübertritt.


gefördert durch




Kv washaecht & imPavillon
Malcolm Goldstein & Barre Phillips


DIENSTAG, 6. 10. 2009
IM PAVILLON, 19.30 UHR
MALCOLM GOLDSTEIN, VIOLINE
BARRE PHILLIPS, KONTRABASS

 


Zwei international erfolgreiche und anerkannte Musiker beehren den Welser „pavillon", und zwar in einer Koproduktion des Kv waschaecht mit „imPavillon". Beide sind reich an Erfahrung durch ihre vielen Zusammenarbeiten mit den besten Musikern und Ensembles weltweit, beide in eher unterschiedlichen Szenen; die Rede ist vom Kontrabassisten Barre Phillips (geb. 1934) und dem Geiger Malcolm Goldstein (geb. 1936).

Barre Phillips, aus San Francisco stammend, aber seit geraumer Zeit in Südfrankreich lebend, tritt seit den 60ern als Kontrabassist vor allem im Jazz in Erscheinung. Legendäre Produktionen brachten ihn weltweit mit zahlreichen renommierten Musikern zusammen: so war er mitte der 60er Jahre Mitglied in Jimmy Giuffres Trio. Bereits früher solierte er unter Leonard Bernstein mit den New Yorker Philharmonikern. Stilbildend etwas später seine Arbeit im „The Trio" mit John Surman und Stu Martin. Arbeiten mit Evan Parker, Paul Bley, Ornette Coleman, Eric Dolphy, Archie Shepp oder Derek Bailey runden sein interessantes Oeuvre ab.

Nicht minder beschäftigt ist der in Montreal lebende Violinist
Malcolm Goldstein, der eher der zeitgenössischen Szene der Neuen Musik und Avantgarde zugerechnet wird. Goldstein ist international bekannt als virtuoser Violinist und Komponist der Neuen Musik und des
Tanztheaters. Dem Violinenspiel eröffnete er neue Dimensionen des Ausdrucks und entwickelte in den von ihm sogenannten Soundings freie Improvisationen mit der Geige und seiner Stimme, wobei er sich vom Dialog des Klangs und der Gestik seines eigenen Spiels leiten lässt.
Goldstein studierte von 1952 bis 1959 an der Columbia University. Mitte der 1960er Jahre nahm er privaten Violinunterricht bei Antonia Miranda in New York City. Von 1962 bis 1964 war er Violinist beim Judson Dance Theatre in New York. Außerdem trat er in den 1960er Jahren beim New York Festival of the Avant Garde und der Experimental Intermedia Foundation auf. Danach arbeitete er überwiegend als Solist und unternahm Tourneen durch Österreich, Belgien, Kanada, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, die Niederlande, Spanien, Schweden, die Schweiz und die USA. 1963 gründete er mit Philip Corner und James Tenney das Tone Roads Chamber Ensemble, eine Gruppe für neue Musik, die bis 1970 aktiv war. In den 1970er Jahren war er Leiter des New Music Ensemble des „Dartmouth College", in den 1990er Jahren leitete er regelmäßig das aus Mitgliedern des hr-Sinfonieorchesters bestehende Ensemble für Neue Musik beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main.

http://www.philmultic.com/artists/goldstein/
http://de.wikipedia.org/wiki/Barre_Phillips




ERINNERUNG
AKTUELLES FORUM HAZOD 2

VERANSTALTER:
MICHAEL HAZOD IN ZUSAMMENARBEIT MIT
imPavillon


MONTAG, 27. 4. 2009
IM PAVILLON, 19.00 UHR
WOLFGANG PANHOFER, CELLO
ALFRED PESCHEK: P ZUM 80. GEBURTSTAG
MICHAEL HAZOD:
REFLEXIONEN (UA)


Wolfgang Panhofer / Cello
Die prägenden Lehrerpersönlichkeiten von Panhofer waren: Ralph Kirshbaum, Boris Pergamenschikow, Paul Tortelier, William Pleeth, Andras Schiff und Peter Schidloff vom Amadeus Quartett. Mit 17 Jahren spielte er bereits als Substitut bei den Wiener Philharmonikern, dem folgte eine internationale Karriere als Solist und Kammermusiker, die ihn in fast alle Länder Europas, nach Japan, Korea, Indien, Türkei, in den nahen und mittleren Osten sowie in die USA führte, wo er 2000 sein Debut in der Carnegie Hall gab. Er spielte zahlreiche Radio und Fernsehaufnahmen (z.B. mit Paul Tortelier für BBC Television, Eurovisions- live -Konzert, übertragen in 8 europäischen Ländern mit Franz Welser Möst). Geburtstagskonzert von Dvorak mit Josef Suk im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses.
Regelmäßig arbeitet er mit berühmten Musikern zusammen, wie etwa Boris Pergamenschikow,  Lord Yehudi Menuhin, Franz Welser Möst, Martin Sieghart, Cornelius Meister, Jerzy Maksymiuk, Martin Haselböck, Jürgen Kussmaul, Ernst Kovacic, Hans Zender u.v.m. Er konzertierte u.a. beim Carinthischer Sommer, steirischer Herbst, Wiener Festwochen, 100 Jahr Jubiläum der Wiener Symphoniker, Frühlingsfestival Budapest, Wien Modern, Europäisches Forum Alpbach, Haydn Festspiele Eisenstadt, Boxhill Festival und Park Lane Group (an der Southbank), London, Kangasniemi Festspiele, Finnland, Schleswig Holstein Festival, Brucknerfest im Brucknerhaus, Linz, in der Carnegie Hall New York, u.s.w. Bedeutende Orchester begleiteten ihn: Wiener Kammerorchester, Wiener Symphoniker, Philharmonie Danzig, NÖ Tonkünstler, Slowenische Philharmonie, Philharmonien Kattowitz, Posen, Lodz, Adriatische Philharmonie Ancona, Arthur Rubinstein Philharmonie, Kammerensemble des BBC Symphony Orchestras, Opernorchester Ljubljana u.s.w.
Von seinen zahlreiche Radio-, TV-, CD - Aufnahmen sind zuletzt alle Beethoven Sonaten für die amerikanische Firma MMO erschienen. Regelmäßig gibt er  Seminare und Meisterkurse in zahlreichen Ländern und ist Juror bei internationalen Wettbewerben.

  
Alfred Peschek


Michael Hazod




MUSIK VOR OSTERN
2009

JEWEILS 18:30
KONZERTDAUER UM 15 MIN
EINTRITT FREI


MITTWOCH, 8. 4. 2009
IM PAVILLON, 18.30 UHR
MARIA FRODL, CELLO
JULIA PURGINA: LUNARIUM
THOMAS HEINISCH:
NACHTSTÜCK


Maria Frodl / Cello
Geboren in Graz; Violoncellostudium an den Musikuniversitäten Graz u. Wien, Mag.
art. 1995 Würdigungspreis des BM für Wissenschaft, Forschung u. Kunst.
Orchestertätigkeit: RSO Wien, Wiener Kammerphilharmonie u.a., seit 1995 Solocellistin
der Vereinigten Bühnen Wien.
Kammermusikalische Tätigkeit: Austrian Art Ensemble, Trio Con Anima, Cellivio,
Mitbegründerin des „böszen salonorchesters“, Triosphère, L’Ardeur, u.a., seit 2006
Mitglied des Ensemble Reconsil.
Live acts & Studio Produktionen u. a. mit Carl Davis, Marie-Therèse Escribano, Franz
Hautzinger, Monika Trotz, Ingrid Oberkanins, Ulli Soyka, Cordula Bösze;
Popmusikproduktionen. Zahlreiche Konzertreisen in Europa, USA, Asien und Afrika,
Rundfunk- und Fernsehauftritte; CD-Produktionen.
Im Frühjahr 2006 Uraufführung und CD Produktion mit dem Soloprogramm „strokes“

www.extraplatte.com


GRÜNDONNERSTAG, 9. 4. 2009
MARIENKIRCHE Herrengasse, 18.30 UHR
FLORIAN BERNER, CELLO
J.S.BACH: SUITE NO 1 G-DUR BWV 1007


Florian Berner / Cello
Ich war fünf Jahre alt, als mir zum ersten Mal jemand ein Stück auf dem Cello
vorspielte. Seit diesem Tag begleitet mich die Liebe zu diesem Instrument, seinem
Klang, zu seinen unerschöpflichen Möglichkeiten und seinem wunderbaren
Repertoire. Und so weit das Feld ist, auf dem das Cello klingen kann, so
unterschiedlich sind die Tätigkeiten zu denen es mich herausfordert: Ich bin in erster
Linie leidenschaftlicher Kammermusiker, gründete im Alter von 20 Jahren das Hugo
Wolf Quartett und war mit diesem Ensemble mittlerweile in allen wichtigen
Musikzentren der Welt zu Gast. Das Streichquartett ist für mich die Königsgattung der
Kammermusik, eine Gattung die aufgrund ihrer spannungsvollen Ausgangslage
vierer ähnlicher Streichinstrumente den Komponisten aller Zeiten immer das Äußerste
abverlangte, zugleich aber bevorzugter Ort autobiographischer Reflexionen und
inniger Botschaften war. Wir glücklichen Quartettisten genießen die reiche Ernte! In
erweiterter Besetzung hatte ich das Vergnügen mit so wunderbaren Musikern wie
Paul Meyer, Mihaela Ursuleasa, Alois Posch oder Thomas Hampson zu musizieren,
aber auch mit Jazzgrößen wie Kenny Wheeler oder John Taylor.
Gerne stelle ich mich aber auch solistischen Herausforderungen: so habe ich unter
anderem die „Leidenschaften des Don Juan“ von Dirk D?Ase bei den Festwochen
Attersee uraufgeführt und gemeinsam mit den Bach Suiten Nr. 1 und 5 auf CD
aufgenommen. Das „Wiener Mozart Jahr“ lud mich ein im Goldenen Saal des Wiener
Musikvereins aufzutreten, und für TV-Tokio gastierte ich in einem Dokumentarfilm über
Beethovens Cellosonaten. Darüber hinaus bin ich Gast-Solocellist des
Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters und werde von Claudio Abbado
regelmäßig ins Mahler Chamber Orchestra eingeladen.
Ich wurde 1973 in Wien geboren und begann mein Cellostudium mit 16 Jahren an
der dortigen Universität für Musik. Angelika May und die Mitglieder des Alban Berg
Quartetts waren meine Lehrer sowie später in Italien der wunderbare Mario Brunello.
Prägende Erfahrungen brachten auch die Meisterkurse mit Norbert Brainin vom
Amadeus Quartett und Walter Levin vom LaSalle-Quartett. Heute bin ich froh, viel
von dem dort Erfahrenen in Meisterkursen wieder an junge Leute weitergeben zu
können. Gemeinsam mit meinen Kollegen vom Hugo Wolf Quartett erhielt ich den
Sonderpreis der Wiener Philharmoniker, war "Rising Star 1998" und bin stolzer Träger
des Europäischen Kammermusikpreises, der uns für außergewöhnliches Talent und
herausragende Ensembleleistung verliehen wurde. Mein Cello wurde im Jahre 1819
gebaut und stammt aus der Werkstatt des neapolitanischen Geigenbauers Nicolaus
Gagliano.

KARFREITAG, 10. 4. 2009
MARIENKIRCHE Herrengasse, 18.30 UHR
JULIA RENÖCKL, OBERTONGESANG
GERHARD NARBESHUBER
, OBERTONGESANG
J.S.BACH: SUITE NO 1 G-DUR BWV 1007

   

Julia Renöckl / Gesang, Obertongesang
studierte Musikerziehung (mit Schwerpunkt klassischer Gesang) an der Universität für
Musik und darstellende Kunst Wien und in Mexico City (Diplomarbeit), Französisch an
der Universität Wien und der Nouvelle Sorbonne Paris sowie Obertongesang bei
Michael Vetter, Christian Zehnder, Wolfgang Saus und Okna Zahan Zam.
Mehrmals war sie Assistentin der zwei bedeutenden europäischen Obertonsänger
Christian Zehnder (www.stimmhorn.ch) und Wolfgang Saus (www.oberton.org). Seit
2005 gibt sie selbst Obertongesangsunterricht.
Ihre Recherchen über Obertongesang in Europa führten sie auch zu Tran Quang Hai,
Catherine Darbord, David Hykes, Iégor Reznikoff und Dominique Bertrand.
Sie unterrichtet Musikerziehung und Stimmbildung an der Bildungsanstalt für
Kindergartenpädagogik in Wien Floridsdorf, ist als Sängerin auf internationalen
Konzertbühnen tätig und leitet als Obertongesangspädagogin, Stimmbildnerin,
Chorleiterin und Komponistin Workshops im In- und Ausland.

Gerhard Narbeshuber / Obertongesang
studierte Jus und VWL in Wien, Bologna und Washington.
Er genoss vielseitige musikalische Ausdrucksmöglichkeiten im Stiftgymnasium
Kremsmünster (Gesang, Geige, Cello, Pauke und Trompete) und sang während
seines Studiums in diversen Chören (WU-Chor, Wiener Kammerchor). Seit 1999 ist er
Mitglied des Wiener Singvereins unter der Leitung von Johannes Prinz, mit dem er
Konzerte in In- und Ausland bestreitet.
Die erste Begegnung mit Obertongesang erfuhr Gerhard während einer Reise in die
Mongolei 2004, wo er traditionelle mongolische Gesangstechniken (Kehlgesang)
kennenlernte. Bald darauf nahm er an einem Seminar des deutschen
Obertonkünstlers Wolfgang Saus teil. Gesangsunterricht und weitere Seminare bei
Christian Zehnder (Schweiz) folgten. Die aus Tuva stammende Künstlerin Sainkho
Namchylak unterrichtete ihn in den mongolischen Obertontechniken Khöömei, Sygyt
und Kargyraa.
Seit 2008 künstlerische Zusammenarbeit mit Julia Renöckl.

KARSAMSTAG, 11. 4. 2009
IM PAVILLON, 18.30 UHR
YOVA DRENSKA, AKKORDEON
MAURICIO KAGEL: EPISODEN, FIGUREN

Yova Drenska wurde in Bulgarien geboren. Nach dem Besuch der Musikschule in
Lowetsch studierte sie ein Jahr Musikpädagogik an der Akadamie für Musik und Tanz
in Plovdiv (Bulgarien). Danach kam sie an die Anton Bruckner Privatuniversität für
Musik, Schauspiel und Tanz in Linz und absolvierte dort 2006 das Konzertstudium,
sowie Musikpädagogik mit Auszeichnung und erhielt den akademischen Grad
Bachelor of Arts. Es folgten erfolgreiche Projekte mit dem „Ensemble des XXsten
Jahrhunderts“ - Wien, „Neue Wien Oper“ - Wien, „Neues Ensemble“ - Linz, Traweeg-
Ensemble, sowie Soloauftritte im Brucknerhaus Linz und beim Festival „4020“ Linz. In
den letzten Jahren, arbeitete Yova Drenska mit den Komponisten Bernhard Lang,
Erich Urabnner, Balduin Sulzer, Alfred Peschek, Christoph Cech, Alois Wimmer,
Nebojsa Krulanovic und Rudolf Jungwirth. Im Herbst 2007 übernahm sie sehr
erfolgreich die musikalische Leitung, sowie die musikalische Ausführung beim
“Verschwender” von Ferdinand Raimund am Linzer Landestheater.



ANDANZAS
2009

SONNTAG, 1. 2. 2009
IM PAVILLON, 19.00 UHR

ZSÓFIA BOROS, GITARRE
SABINE HASICKA, TAP & PERCUSSIVE DANCE ("STEP-DANCE")


Klassische Gitarre und percussive rhythm tap verschmelzen zu einem Klang, der im wahrsten Sinne des Wortes musikalisch bewegt und eine verblüffende Bandbreite von kammermusikalischer Intimität bis zu fast schon orchestraler Energie generieren kann. So vielfältig wie die musikalische Literatur, die dieser Zusammenarbeit als Ausgangsmaterial dient - von Bach bis Piazzola - so geistreich und einfühlsam ist der Austausch zwischen den beiden Musikerinnen.
So hat man Musik noch nie gesehen....

http://de.youtube.com/
http://www.zsofia-boros.com
http://www.sabinehasicka.com