konzerte
 

8 NACH 1/2 8
2013


DONNERSTAG, 27. 6. 2013
imPavillon, 19:38 Uhr

GABBEH

Golnar Shahyar, Gesang, Daf
Mona Matbou Riahi, Klarinette
Manu Mayr, Kontrabass



Eine iranische Sängerin, eine iranische Klarinettistin und ein österreichischer Kontrabassist GROSSARTIG!
DAS sensationelle Ereignis des festivals 4020!
GABBEH in Wels. Vormerken! Unbedingt kommen, hören, erleben, staunen, mitleiden!

Gabbeh ist ein Persischer Teppich, traditionell gewebt von nomadisch lebenden Frauen im Iran. Das Besondere an ihm ist, dass die Muster und Farben keine Tradition oder Vorgabe wiederholen. Sie entwickeln sich individuell aus der Stimmung ihrer Schöpferinnen und den Gefühlen, die diese während des Webens haben. Man könnte die Weberin als eine Erzählerin beschreiben, die ihre Geschichte durch das Weben eines Gabbeh mitteilt.
Die Musikerinnen des Projekt Gabbeh, Golnar Shahyar (Gesang), Mona Matbou Riahi (Klarinette) und Manu Mayr (Double Bass) wenden dasselbe Konzept an. Ihre Ideenfindung gleicht sehr stark der Philosophie des Kunsthandwerks der Gabbeh. Sie lassen sich vom Leben und der menschlichen Natur inspirieren und nehmen Sie mit auf eine Reise zu Geburt, Liebe, Festlichkeiten, Verzweiflung, Traurigkeit und Tod. Improvisierend auf der Grundlage iranischer Folkloremusik drücken diese Musiker tiefe Gefühle aus, um ihre Geschichte zu erzählen.


7 NACH 7
2013



SONNTAG, 15. 9. 2013
Marienkirche, 19:07 Uhr

Saar Mohammadi, klassischer persischer Gesang
Rahi Sinaki, Tar



Die junge Sängerin Saar Mohammadi mit der wundervollen Stimme absolvierte ein Studium des klassischen iranischen Gesangs und hat zahlreiche Auftritte im Iran und auf internationalen Festivals.
www.saharmohammadi.com




Rahi Sinaki wurde als Sohn eines bekannten iranischer Musikers 1987 in Teheran geboren, wo er bereits mit fünf Jahren seinen ersten Unterricht auf der Tar, einer iranischen Langhalslaute, von seinem Vater Mansur Sinaki erhielt und wo er 2009 auch sein Musikstudium absolvierte.2011 erschien seine erste erfolgreiche Solo-CD mit vier Stücken für Tar unter dem Titel „Rajaz“ in Teheran. Seit 2012 lebt Rahi Sinaki in Wien und studiert Komposition in Linz.



DONNERSTAG, 14. 11. 2013
Marienkirche, 19:07 Uhr

SILVA MANFRÈ, Orgel
JOHANN SEBASTIAN BACH: Preludium c-Moll BWV 546
GYÖRGY KURTÁG: Drei Versetten aus „Játékok“ (1990)
• Temptavit Deus Abraham …
• Consurrexit Cain adversus fratrem suum …
• Dixit Dominus ad Noe: finis universe carnis venit …
JOHANN SEBASTIAN BACH: Fuge c-Moll BWV 546





Silva Manfrè wurde in Verona (Italien) geboren. Sie studierte Klavier, Orgel und Orgelkomposition am Konservatorium ihrer Heimatstadt sowie Konzertfach Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Michael Radulescu. Neben ihrer Tätigkeit als Organistin schloss sie das Studium der Musikwissenschaft an den Universitäten von Pavia und Wien ab; Dissertation über Orgelwerke von Arnold Schönberg,Olivier Messiaen und Paul Hindemith sowie wissenschaftliche Tätigkeit. Silva Manfrè besuchte internationale Interpretationskurse, u. a. zur historischen Aufführungspraxis, bei Gaston Litaize, Guy Bovet, Bernard Brauchli, Esteban Elizondo, Harald Vogel, Lorenzo Ghielmi und Paolo Crivellaro.
Internationale Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin in Italien (»Asiago Festival Internazionale«, »Festival di Musica Antica di Magnano«, Concerti sugli Organi Storici della Provincia di Alessandria, Rassegna »Monteverdi ai Frari« u. a.), Österreich (Wiener Orgelkonzerte, Wiener Bezirksfestwochen, Orgelkonzerte von Jeunesse und ORF / Radio Ö1, ConcertiAmorosi u. a.), in Deutschland, Ungarn, Tschechien, der Schweiz (Festival Antegnati – Bellinzona, Rassegna Organistica Valmaggese), Spanien, Fürstentum Andorra und in Slowenien. Rundfunkaufnahmen für den ORF (ÖsterreichischerRundfunk, Ö1).
Schwerpunkte in ihrer künstlerischen Arbeit setztSilva Manfrè auf wenig bekannte und selten aufgeführte Literatur in Renaissance, Barock und (Wiener) Klassik sowie im Bereich der Neuen Musik (u. a. Uraufführung der Komposition »Landschaft mit Gesang« von Victor Estapé gemeinsam mit dem spanischen Flötisten Enric Ribalta, Wien 2011). Ein besonderer Akzent liegt dabei auch auf Orgel-Kammermusik und der Zusammenarbeit mit internationalen Musikern.
Im Mai 2013 wirkte Silva Manfrè an der Aufführung der Marienvesper von Claudio Monteverdi mit, die während der Feierlichkeiten anlässlich des 400-Jahr-Jubiläums von Monteverdis Ankunft in Venedig in der Basilica di Santa Maria dei Frari stattfand (Venice Monteverdi Academy, Leitung: Roberto Zarpellon; Direktübertragung von ORF / Radio Ö1 im Rahmen der European Broadcasting Union).
Von 1992 bis 1993 war Silva Manfrè Titularorganistin an der Cappella musicale am Dom zu Padua (IT). Seit 1998 ist sie Organistin an der Piaristenkirche »St. Thekla« in Wien.



DONNERSTAG, 21. 11. 2013
im Pavillon, 19:07 Uhr

ZSÓFIA BOROS, Gitarre
En otra parte



Zsófia Boros Gitarrenspiel ist feinsinnig und zurückhaltend, untermalt mit einer melancholischen Note. Das Feinsinnige in Ihrem Spiel entfaltet sich bei genauem Hören als stille Virtuosität. Ihre Zurückhaltung entsteht ganz natürlich aus dem Wissen um die eigene Fähigkeit mit dem Instrument eine Einheit zu bilden, um so Virtuosität nie über die Musik zu erheben.
Die Melancholie der Zsófias Boros ist süß, bittersüß; ihre Darbietung schärft Konzentration und Wahrnehmung und die dadurch entstehende feine Schwingung erzeugt ein zartes Glücksgefühl.
Die in Wien lebende ungarische Musikerin hat bei ECM New Series eine neue Heimat gefunden.





SONNTAG, 22. 12. 2013
im Pavillon, 19:07 Uhr

BRUNO WEINMEISTER, Cello
JOHANN SEBASTIAN BACH: Suite Nr. 1 in G-Dur BWV 1007





Bruno Weinmeister ist ein musikalisch Vielbegabter, umfassend interessiert wie gebildet, vielfach preisgekrönt – und bei alldem zählt er immer noch zu den jungen Künstlern auf den Musikpodien der Welt: Der österreichische Cellist und Dirigent Bruno Weinmeister, Jahrgang 1972, absolvierte sein Instrumentalstudium am Mozarteum in seiner Heimatstadt Salzburg bei dem legendären Cellisten Heinrich Schiff, bis heute einer seiner wichtigsten Mentoren und Förderer. Sein Solo- Debüt feierte er, gerade einmal 20-jährig, mit dem NDR-Sinfonieorchester, und noch während seines Studiums wurde er Solo-Cellist der Staatskapelle Dresden. Die Liste seiner Kammermusik-Partner liest sich wie das Who-is-Who der Szene: Heinz Holliger, Barbara Bonney, Renaud Capucon, Leif Ove Andsnes, Emmanuel Pahud, Jörg Widmen  u.v.a. stehen darauf. Auch wenn seine Arbeit als Dirigent (als Assistent von Claudio Abbado) inzwischen einen immer größeren Raum einnimmt: Das Violoncello bleibt Bruno Weinmeisters musikalisches Zentrum – und das umso mehr bei einem Solo-Recital.



unlimited 27
2013



SONNTAG, 10. 11. 2013
im Pavillon, 14 Uhr

unlimited 27
Alessandro Bosetti

Alessandro Bosetti kommt aus Mailand und lebt als Musiker, Performer und Klangkünstler momentan in Berlin. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich oft mit der Musikalität von Sprache und klanglichen Aspekten verbaler Kommunikation. Missverständnisse, Übersetzungen und Interviews benutzt er gerne als Ausgangspunkte und kompositorisches Werkzeug.
Bosetti hat seine Stücke für Stimme und Electronics auf Festivals und Clubs auf der ganzen Welt präsentiert. In den Stücken geht es ihm immer auch um die Unschärfen zwischen elektro-akustischer Komposition, auf Text basierenden Klangarbeiten und Performance.
Als einer der innovativsten Radio-Tonkünstler seiner Generation arbeitete er erfolgreich beim WDR in Köln und für „Deutschland Radio Kultur“ in Berlin.
Seit 2009 betreibt Bosetti die Band „Trophies“ gemeinsam mit Tony Buck und dem Gitarristen Kenta Nagai, wobei bereits 3 Tonträger entstanden sind. Mit den „Trophies“ widmet er sich verstärkt der Form repetetiver Sprach-Schleifen (Loops).
Außerdem arbeitet er im Duo mit Chris Abrahams (The Necks), mit der Komponistin und Vokalistin Jennifer Walshe und den Vokalis- tInnen Tomomi Adachi und Amelia Cuni.
Als Komponist schrieb und schreibt er Stücke für internationale Ensembles. Alessandro Bosetti hat auf verschiedenen Labels mehr als 10 Tonträger unter eigenem Namen veröffentlicht.